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Das neue Werkstattjahr (seit 09/2018): Benachteiligte Jugendliche an die Arbeitswelt heranführen

 
 

Zum 01.09.2018 wurde das Angebot Produktionsschule.NRW durch ein neues Werkstattjahr abgelöst. Auch dieses ist Teil der etablierten Landesinitiative "KAoA - Kein Abschluss ohne Anschluss". Bei dem Werkstattjahr handelt es sich um eine Maßnahme für Jugendliche, die Arbeits- und Lernbereitschaft zeigen, aber noch nicht bereit für eine Berufsausbildung sind. Die Ziele des Werkstattjahres sind davon abhängig, ob die Kofinanzierung im Rahmen der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen mit produktionsorientiertem Ansatz (BvB-pro) oder über den Rechtskreis SGB II erfolgt. In zuerst genanntem Fall ist das Ziel die Herstellung der Ausbildungsfähigkeit bzw. – sollte dies nicht gelingen – die Integration in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In zuletzt genanntem Fall geht es wiederum um eine allgemeine Heranführung an den Arbeitsmarkt. So könnte das Ziel des Werkstattjahres z. B. auch der Übergang in eine Anschlussmaßnahme sein.

Die Jugendlichen sollen regelmäßig zwölf Monate in der Maßnahme verbleiben. Dabei arbeiten sie nicht nur mit Anleitern aus den jeweiligen Gewerken zusammen, sondern werden auch sozialpädagogisch betreut. Für noch schulpflichtige Jugendliche gibt es im Rahmen der Maßnahme auch Schulunterrichtsstunden. Damit die Jugendlichen auch die betriebliche Praxis kennen lernen können, sind entsprechende Praxisphasen vorgesehen. In diesen arbeiten die Jugendlichen in einem Betrieb mit und werden parallel weiterhin sozialpädagogisch begleitet. Gute Leistungen im Rahmen der Maßnahme zahlen sich für die Teilnehmer/innen im wahrsten Sinne des Wortes aus: Im Dezember, März, Juni und September gibt es Beurteilungen, bei denen die Jugendlichen "gut" oder "nicht gut" abschneiden können. Wer "gut" abschneidet, erhält jeweils 300 Euro. Die Prämien sind anrechnungsfrei.

Der Förder- und Durchführungszeitraum des Werkstattjahres läuft vom 01.09.2018 bis zum 31.08.2020, wobei das Schuljahr 2019 / 2020 noch unter Haushaltsvorbehalt steht. Weitere Informationen zum Werkstattjahr erhalten Sie bei der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland sowie beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW. Im Kreis Soest wird das Werkstattjahr zurzeit nicht angeboten. Im Hochsauerlandkreis gibt es ein Angebot, welches über das Jobcenter des Kreises kofinanziert wird. Die Zuweisungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfolgt entsprechend über die Fallmanagerinnen und Fallmanager des Jobcenters.

Das Werkstattjahr wird mit Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sowie des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds.

Europäische Union Europäischer Sozialfonds
ESF NRW
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW
 
Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb
Alles Echt! - Südwestfalen
 

Ursula Rode-Schäffer (Geschäftsführerin)
Tel.: 0 29 21 - 30 34 99 • Fax: 0 29 21 - 30 26 55 • E-Mail senden

Frederik Woischwill (stellv. Geschäftsführer)
Tel.: 0 29 31 - 94 40 40 •  Fax: 0 29 21 - 30 26 55 •  E-Mail senden

 

Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland e.V.  •  Hoher Weg 1-3  •  59494 Soest

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