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Verbundausbildung NRW: Ausbildung im Verbund als Antwort auf den Fachkräftebedarf

14.08.2018

Die Verbundausbildung erlaubt Betrieben, die eigentlich nicht alle Ausbildungsinhalte vermitteln können, die Ausbildung ihrer zukünftigen Fachkräfte. In NRW kann dies finanziell über den ESF gefördert werden.

Eine qualifizierte Berufsausbildung ist die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit. Und neu ausgebildete Fachkräfte sind für Betriebe der Schlüssel zur Zukunft – nicht ohne Grund genießt Deutschlands duales Ausbildungssystem weltweit große Anerkennung. Viele kleine und mittlere Unternehmen würden gerne ihren Fachkräftenachwuchs ausbilden, dürfen dies aber nicht, da sie nicht alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte vermitteln können. Eine Ausbildungsstätte muss nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) nämlich geeignet sein, nur dann darf die oder der Auszubildende eingestellt werden.

Das BBiG hält aber auch für Betriebe, die eigentlich nicht ausbilden dürften, einen Weg offen. In § 27 Abs. 2 BBiG heißt es konkret: „Eine Ausbildungsstätte, in der die erforderlichen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nicht im vollen Umfang vermittelt werden können, gilt als geeignet, wenn diese durch Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte vermittelt werden.“ Hier kommt die Verbundausbildung ins Spiel: Schließt sich der Betrieb, der die Ausbildung anbieten möchte, für diese mit mindestens einem anderen Betrieb oder einer Bildungseinrichtung zusammen, darf die Ausbildung durchgeführt werden (siehe hierzu § 10 Abs. 5 BBiG).

Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und dem Firmensitz in Nordrhein-Westfalen haben zudem die komfortable Möglichkeit, über den ESF eine Förderung für eine solche Verbundausbildung zu erhalten. Pro Ausbildungsplatz können 4.500,00 Euro gefördert werden. Voraussetzung ist, dass der bzw. die Auszubildende für mindestens sechs Monate im Kooperationsbetrieb arbeitet und lernt. Weitere Informationen erhalten Sie in der Regionalagentur oder beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds.

Europäische Union Europäischer Sozialfonds
ESF NRW
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW
 
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Tel.: 0 29 21 - 30 34 99 • Fax: 0 29 21 - 30 26 55 • E-Mail senden

Frederik Woischwill (stellv. Geschäftsführer)
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